Das Ziel einer Dränage ist es, den Wasserhaushalt im Boden zu verbessern. Die Anwendung einer Dränage in einem Feuchtgebiet unter mitteleuropäischen Bedingungen hängt von der Qualität des Bodens ab. Wasserdurchlässigkeit, Struktur, Porosität, Gebietslage, Klima, landwirtschaftliche Nutzung, Tiefe des unterirdischen Wassers etc. stellen je nach Vorhandensein spezielle Anforderungen an eine Dränage.

Bewässerte Gebiete in trockenen Klimazonen neigen zu einem zu hohem Salzgehalt. Aufgrund hoher Verdunstung wird das salzführende Wasser mit dem steigenden Wasserstrom zur Bodenoberfläche geleitet. Das ausgewaschene Salz lagert sich dann auf dem Boden ab. Verwüstung und Unfruchtbarkeit setzen ein. Die Anwendung einer Dränage verhindert diese Reaktion, da das steigende salzführende Wasser abgeleitet wird.

Ein weiteres Einsatzgebiet von Dränage ist die Tiefbau- und Oberflächentechnik zum Schutz vor Rückstau. Zweck und Ziel von Dränage ist hier das Ableiten des Regenüberschusses im Winter und im Frühling sowie der starken Regengüsse im Sommer.

Die Bodenoberfläche kann gleichmäßig trocknen und ebenso ohne Schäden bebaut werden. Darüber hinaus erreicht man einen gesteigerten Ertrag und eine verminderte Bodenerosion. Kunststoffdränagerohre ummantelt mit Natur- oder Synthetikfasern haben sich in langjähriger Anwendung gut bewärt.

Bestehend aus Saugern (50-65 mm) und Auffängern (80-200 mm), werden sie ca. 0,80-1,20 m unter der Oberfläche mit einem Gefälle von ca. 0,25-1,00 Prozent verlegt.

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